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Die Quote der Eigenheimbesitzer in Deutschland ist im internationalen Vergleich recht überschaubar. Nur rund 43 % der Haushalte werden in den eigenen vier Wänden geführt. Doch Umfragen zeigen immer wieder: Mindestens vier von fünf Deutschen träumen vom Wohneigentum. Ursache für dieses Verhältnis ist wohl die emotionale Hürde, ein solch großes Projekt anzugehen. Doch FORMAXX Berater Sebastian Friedrich, der laut der Tageszeitung „Die Welt“ zu Deutschlands Top-Baufinanzierungsberatern gehört, weiß: „Für fast jeden Kunden gibt es einen Weg ins Eigenheim.“

Gerade bei jungen Kunden muss jedoch zunächst der Weg geebnet werden. Zwar ist theoretisch auch ohne viel Eigenkapital eine Finanzierung möglich, doch aufgrund der hohen Zinsaufschläge rät Friedrich davon meist ab. Der Berater aus Gießen warnt davor, sich verleiten zu lassen. „Die Rahmenbedingungen müssen passen. Nur weil gerade sehr viele Leute bauen oder kaufen, vielleicht auch im persönlichen Umfeld, heißt das nicht, dass es auch bei jedem geht.“

Früh mit der Planung beginnen

Wie all seine anderen FORMAXX Kollegen auch, berät Sebastian Friedrich seine Kunden schon Jahre vor dem Kauf oder Bau. Daher können neben dem klassischen Bausparvertrag auch andere Wege zur Finanzierung sehr früh ausgelotet werden. Jede Kundensituation sei individuell, so Friedrich. „Oft ergeben sich durch vorhandene Finanzprodukte oder familiäre Situationen auch andere Möglichkeiten.“ Durch die Nähe zu seinen Kunden kann der Berater die Weichen oft so stellen, dass es bereits ein paar Jahre früher ins Eigenheim geht.

Bei der Ermittlung des finanziellen Rahmens spielen laut Friedrich viele Faktoren eine Rolle: „Sei es das Einkommen, die bisherige Mietbelastung oder das Eigenkapital. Jeden Fall muss man individuell betrachten.“ Unter Berücksichtigung von voraussichtlichem Zins und Tilgung kann so schon früh ein mögliches Budget festgelegt werden. Auf welche Weise er die Finanzierung dann später für seine Kunden realisiert, da will Friedrich nicht pauschalisieren. „Es gibt nicht die eine Lösung. Jeder Kunde hat dabei seine eigenen Wünsche und man muss schauen, welche Bank, Bausparkasse oder Versicherung die besten Bausteine anbietet.“

Das richtige Objekt – Nicht vom günstigen Geld verführen lassen

Sobald der Kunde ein angemessenes Eigenkapital zusammengebracht hat, kann er sich auf die Suche nach dem richtigen Objekt machen. Wer sich nicht ganz allein der Flut der Online-Angebote stellen will, dem helfen spezialisierte FORMAXX Berater weiter. Auch Sebastian Friedrich verlässt sich gerne auf die Expertise der Immobilien-Spezialisten aus dem eigenen Haus. Diese können beurteilen, ob ein Baupartner verlässlich oder ein Kaufobjekt überteuert ist. Denn in der aktuellen Niedrigzinsphase sind die Preise dermaßen stark gestiegen, dass sie den eigentlichen Objektwert immer häufiger übersteigen. Da sich Finanzexperten einig sind, dass die Zinsen durchaus noch einige Zeit niedrig sein werden und auf keinen Fall sprunghaft steigen, sollte sich niemand von dem günstigen Geld verführen lassen. Friedrich rät dazu, gegebenenfalls auf die nächste Gelegenheit zu warten, statt jetzt überteuert zu kaufen.

Der letzte Schritt zum Traum-Eigenheim

Hat der Kunde das richtige Objekt gefunden, geht es für alle Beteiligten in die endgültige Phase – das Festzurren der Finanzierung. Das Finanzierungskonzept wird noch einmal mit den Daten des konkreten Bauvorhabens bzw. des Kaufobjekts aktualisiert, Fördermöglichkeiten geprüft und entsprechende Finanzierungspartner kontaktiert. „Ich empfehle meinen Kunden immer, sich nicht nur von der Hausbank das erstbeste Angebot einzuholen, sondern wirklich zu vergleichen.“ Der Vergleich lässt sich dabei nicht immer auf nackte Zahlen reduzieren. „Oft ist das Konzept das entscheidende und nicht allein der Zinssatz.“ Auch wehrt sich Friedrich gegen eine pauschal empfohlene, möglichst lange Zinsbindung: „Wenn der Kunde aufgrund seines Einkommens oder seiner Ersparnisse schon nach kurzer Dauer einen Großteil tilgen kann, ist auch eine kurze Zinsbindung eine interessante Option.“

Sind diese Details geklärt, bereitet Friedrich zusammen mit dem Kunden den Antrag an die Bank bzw. den Finanzierungspartner vor. Gerade beim Kauf einer bestehenden Immobilie ist es wichtig, die richtigen Unterlagen vollständig einzureichen, damit der Kunde zügig eine Finanzierungsbestätigung erhält. Denn ohne diese wird kaum ein Verkäufer eine verbindliche Zusage treffen.

Sind sich Käufer und Verkäufer einig, folgen noch einige Unterschriftentermine bei Finanzierungspartnern und Notar. Käufer bereits fertig renovierter Immobilien haben an diesem Punkt bereits alles hinter sich – für Bauherren beginnt hier allerdings das nächste Abenteuer.

Tipps vom Finanzberater

  • Denken Sie beim Abstecken Ihres möglichen Budgets an die Nebenkosten für Notar, Ämter, Steuer und Makler. Je nach Bundesland können hier bis zu 15 % des Kaufpreises noch einmal hinzukommen.
  • Machen Sie sich mit üblichen Sanierungs-/Modernisierungskosten vertraut, um bei der Besichtigung von Immobilien den zusätzlichen finanziellen Aufwand besser einschätzen zu können: Hilfreich dafür: https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/kauf-eines-gebrauchten-hauses
  • Verlassen Sie sich nicht auf das erstbeste Angebot Ihrer Hausbank. Ziehen Sie eine dritte Partei hinzu. Lassen Sie sich verschiedene Konzepte aufzeigen. Berater Friedrich empfiehlt: „Eine Finanzierung ist immer etwas Individuelles und nur der Zinssatz ist manchmal nicht entscheidend. Das Konzept muss passen und da ist eine persönliche Beratung wichtig.“
  • Kalkulieren Sie die Tilgungsrate realistisch. Berücksichtigen Sie alle sonstigen Ausgaben, lassen Sie finanziellen Spielraum für Unvorhersehbares. Suchen Sie sich einen Partner, der dies berücksichtigt bzw. der ohnehin schon die Finanzen der Familie kennt. Auch die Finanzierungsgeber müssen dank Verbraucherschutz-Bemühungen inzwischen strengere Regeln befolgen, damit sich Kunden nicht finanziell übernehmen.
  • Sichern Sie sich das günstige Zinsniveau möglichst längerfristig, wenn Sie hohe Summen über einen langen Zeitraum finanzieren. Beachten Sie aber, dass sehr lange Zinsbindungen auch immer einen zum Teil erheblichen Aufschlag kosten.
  • Denken Sie an unvorhersehbare persönliche Ereignisse. „Unsere Defino-Beratung sorgt für gute Absicherung im Fall einer Krankheit oder Berufsunfähigkeit, wie auch im Falle eines Todes“, beruhigt Sebastian Friedrich. Aber ein kleines Finanzpolster sollte bei jedem Eigenheim-Besitzer vorhanden sein.
  • Planen Sie nicht nur für sich persönlich, sondern auch für Ihr Eigenheim eine Vorsorge ein. In Friedrichs Kollegenkreis spricht man auch von der „Krankenversicherung fürs Haus“. Dies kann durch einen Bausparvertrag erfolgen, der in Anspruch genommen wird, wenn später zum Beispiel die Heizungsanlage schlapp macht.
  • Lassen Sie sich nicht drängen. Wenn es eine Partei zu eilig hat, gibt es vielleicht einen Haken, den Sie übersehen sollen. Sebastian Friedrich ist sich sicher, „wir werden kurzfristig keine großen Zinssprünge sehen“, daher kann man sich aktuell auch noch etwas Zeit lassen und eine neue Gelegenheit abpassen.
  • Auch wenn im finanziellen Bereich alles geregelt ist: Sowohl bei Bau als auch bei Kauf empfiehlt es sich immer, einen Bau-Sachverständigen einzuschalten. Dieser sollte vor der Unterschrift die Bestandsimmobilie begutachten bzw. die Abnahme von Bauabschnitten begleiten.

 

Warum zum Finanzberater?

Wie eingangs erwähnt, ist der Hausbau oder -kauf tatsächlich ein großes Projekt. Doch mit einem Partner an der Hand, der alle Schritte begleitet, wird es überschaubar. Zudem kennen FORMAXX Berater die Finanzen ihrer Kunden und wissen, welcher finanzielle Spielraum vorhanden ist. Anders als bei Banken oder Versicherungen sind FORMAXX Berater Ansprechpartner für alle Angelegenheiten und sie stehen auch nach Abschluss der Finanzierung zur Verfügung. Sie behalten langfristig alle wichtigen Termine im Auge, wie etwa das Auslaufen einer Zinsbindung und zeigen Ihnen rechtzeitig Ihre Optionen auf. Durch die ganzheitliche und unabhängige Beratung behalten FORMAXX Kunden auch bei einer Umschuldung zu einer anderen Bank ihren gewohnten Ansprechpartner.