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Neuerungen in 2017

Neuerungen in 2017

Ein neues Jahr bringt auch immer einige finanzielle Neuerungen mit sich, die sich z.B. aus Gesetzesänderungen ergeben. Über einiges haben wir im Laufe des letzten Jahres bereits ausführlich berichtet. Heute liefern wir noch einmal einen Überblick, was am 01.01.2017 teurer wurde und von welchen Neuerungen Sie künftig profitieren können:

 

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Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der maximale Anteil des Bruttolohns, der bei der Berechnung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt wird. Für den darüber hinausgehenden Betrag müssen keine Rentenabgaben gezahlt werden. In diesem Jahr steigt die Grenze auf 76.200 Euro für die alten bzw. 68.400 Euro für die neuen Bundesländer.

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Förderung der betrieblichen Altersvorsorge steigt

Mit der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze erhöht sich gleichzeitig der Teil des Gehalts, den Arbeitgeber ohne Abzug von Steuern oder Sozialabgaben in Direktversicherungen oder Pensionskassen bzw. -fonds für ihre Mitarbeiter einzahlen können. Der Höchstbetrag steigt von 2.976 Euro auf 3.048 Euro pro Jahr.

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Rürup-Rente besser absetzbar

Die Ausgaben für eine Basis-Rente, die sogenannte „Rürup-Rente“, können auch 2017 mit nochmals verbesserten Konditionen als Sonderausgaben in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Der steuerliche Höchstbetrag zur Basis-Rente steigt um 595 Euro auf 23.362 Euro. Gleichzeitig wächst der absetzbare Anteil der eingezahlten Beiträge auf 84 Prozent (vorher 82 Prozent). Somit sind 2017 maximal 19.624 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig – für gemeinsam veranlagte Ehegatten entsprechend 39.248 Euro.

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Die Flexi-Rente kommt

Schon seit dem 1. Januar 2017 können Arbeitnehmer dank des Flexi-Rentengesetzes zwischen 63 und 67 Jahren ihren Übergang in die Rente individuell gestalten. Dabei sollen Teilzeitarbeit und Teilrentenbezug besser kombinierbar sein. Vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze lässt sich so unter anderem eine Teilzeitarbeit durch eine Teilrente leichter als bisher ergänzen.

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Garantiezins sinkt

Seit dem 1. Januar 2017 dürfen Lebens- und Rentenversicherungen nur noch einen Garantiezins von 0,9 Prozent bieten. Der Gesetzgeber hat den sogenannten Höchstrechnungszins damit wiederum abgesenkt, diesmal um 0,35 Prozentpunkte. Lesen Sie dazu auch unseren ausführlichen Artikel Auswirkungen der Garantiezinssenkung.

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Neue Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung

Die häufigste Krankenversicherungsart in Deutschland ist nach wie vor die gesetzliche Versicherung. Ihr monatlicher Beitrag bemisst sich nach dem Bruttolohn. Auch hierfür existiert eine Beitragsbemessungsgrenze, die bislang bei 50.850 Euro lag. Ab dem 1. Januar 2017 beträgt der maximal berücksichtigte Bruttolohn 52.200 Euro. Wer Einkommen über dieser Grenze hat, zahlt also künftig etwas mehr für seine Krankenversicherung.

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Erhöhung der Pflichtgrenze Krankenversicherung

Ab einem Jahreseinkommen von 57.600 Euro können Arbeitnehmer nun von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Bis zum 31.12.2016 lag diese Grenze noch bei brutto 56.250 Euro. Somit wurde die Hürde nun etwas höher gesteckt.

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Neue Pflegereform

Mit dem Anbruch des neuen Jahres begann auch ein neuer Abschnitt bei dem Thema Pflege. Der Gesetzgeber hat eine weitreichende Pflegereform beschlossen. Patienten werden nun nicht mehr in drei Pflegestufen sondern in fünf Pflegegraden eingestuft. Auch das Bewertungsverfahren hat sich verändert. Bereits pflegebedürftige Versicherte haben allerdings Bestandsschutz und erhalten anstatt ihrer alten Pflegestufe einen mindestens um eine Ebene höheren Pflegegrad. Durch die Reform erhöht sich auch das maximale Pflegegeld: In der ambulanten Pflege wurden bisher monatlich 728 Euro in der Pflegestufe 3 gezahlt. Patienten des gleichwertigen Pflegegrades 5 erhalten jetzt 901 Euro. Bei vollstationärer Versorgung wurden bisher 1.995 Euro für Härtefälle in der Pflegestufe 3 gezahlt, im Pflegegrad 5 erhöht sich dieser Betrag jetzt auf 2.005 Euro.

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Höhere Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung

Die Pflegereform bringt Kosten von rund 2,5 Mrd. Euro jährlich mit sich. Zur Finanzierung werden unter anderem auch die Beiträge zur Pflegeversicherung leicht erhöht. Gesetzlich Versicherte zahlen nunmehr 2,55 Prozent statt wie bisher 2,35 Prozent (bei Kinderlosen 2,8 Prozent statt 2,6 Prozent).

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Mehr Kindergeld

In den kommenden beiden Jahren wird das monatliche Kindergeld jeweils um zwei Euro angehoben. Für das erste und zweite Kind erhalten Eltern ab 2017 zunächst 192 Euro. Ab 2018 beträgt das Kindergeld dann 194 Euro monatlich. Für das dritte Kind erhöht sich der Betrag entsprechend auf 198 Euro und 2018 auf 200 Euro. Für weitere Kinder zahlt die Familienkasse ab 2017 monatlich 223 Euro, im darauffolgenden Jahr schließlich 225 Euro.

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Mindestlohn steigt

Seit dem 1. Januar erhalten Arbeitnehmer mindestens 8,84 Euro gesetzlichen Mindestlohn. Vorher betrug der mindestens zu zahlende Stundenlohn noch 8,50 Euro brutto. Für einen auf Mindestlohn-Basis Beschäftigten in Vollzeit bedeutet dies ein monatliches Plus von ca. 55 Euro brutto. Weitere Pläne für 2017 beinhalten die Anhebung des Mindestlohns auf 9 Euro.

Auswirkungen der Garantiezinssenkung

Auswirkungen der Garantiezinssenkung

Im August haben wir bereits über die bevorstehende Absenkung des Höchstrechnungszinses berichtet. Der Bundestag hat beschlossen, diesen Zins zum 1. Januar 2017 von 1,25 % auf 0,9 % zu verringern. Allgemein gesehen bedeutet das, dass Ihre Rendite z. B. in den Bereichen Renten- oder Berufsunfähigkeitsversicherung rund ein Viertel geringer ausfallen kann. Ja, diese Aussage ist etwas pauschal gefasst, deshalb wollen wir in diesem Artikel genauer klären, welche voraussichtlichen Folgen die Absenkung auf einzelne Vorsorgeprodukte hat. Denn die Auswirkungen sind weitreichend, insbesondere wenn man Vertragslaufzeiten von 40 Jahren oder mehr betrachtet.

 

Garantiezins, Rechnungszins, was denn nun?

Der wirklich korrekte Begriff lautet „Höchstrechnungszins“. Häufig wird aber von Rechnungszins oder Garantiezins gesprochen. Es bezeichnet alles denselben Zins, der eine wichtige Rechengröße bei der Kalkulation von Lebens- und Rentenversicherungen ist. Er gibt an, mit welchem garantierten Zins die Versicherer maximal kalkulieren dürfen. Er stellt also lediglich eine Obergrenze dar, den Unternehmen steht es frei, ihre Produkte auch mit einem geringeren Zins zu kalkulieren. Die häufig verwendete Bezeichnung Garantiezins trifft die Sache daher nicht ganz.

 

Klassische Rentenversicherung

Die Angebote weisen bei einer klassischen Rentenversicherung regelmäßig zwei Werte aus: Zum einen die garantierte Rente / das garantierte Kapital und zum anderen die mögliche Rente / das mögliche Kapital. Die garantierten Werte sind unter anderem abhängig vom verwendeten Rechnungszins und werden daher bei Verträgen, die ab dem 1. Januar 2017 abgeschlossen werden, zwangsläufig niedriger ausfallen, als bei Verträgen, die in 2016 abgeschlossen werden. Die möglichen Werte beinhalten unter anderem die von der Versicherung aktuell erzielten Überschüsse. Zu den Überschüssen zählt auch der Zinsgewinn. Dies ist der tatsächlich erwirtschaftete Zins oberhalb des verwendeten Rechnungszinses. Durch eine Reduktion des Rechnungszinses ist nun davon auszugehen, dass die Überschüsse, vorausgesetzt die Zinserträge des Anbieters bleiben unverändert, leicht steigen werden. Nach unserer Einschätzung verringert sich für Verträge, die ab dem 1. Januar 2017 abgeschlossen werden, die Ablaufleistung, bestehend aus dem Garantieteil und den Überschüssen, lediglich leicht.

Entscheidend ist jedoch, dass sich der Garantieanteil verringert. Sollten Sie Wert auf eine höhere Garantieleistung legen, so ist ein Vertragsbeginn in diesem Jahr sehr empfehlenswert.

 

Risikolebensversicherung

Die Berechnung von Risikolebensversicherungen ist komplex, vereinfacht kann man aber sagen: Für den möglichen Todesfall muss das Versicherungsunternehmen eine Reserve in Höhe der voraussichtlich zu erbringenden Todesfallleistung bilden. Diese Reserve wird jährlich verzinst. Wird nun mit einem niedrigeren Höchstrechnungszins kalkuliert, bedeutet dies, dass eine höhere Reserve gebildet werden muss. Dies führt wiederum zu höheren Beiträgen. Wie bei einem Sparvorgang wirkt sich der Zinseszinseffekt dabei stärker auf längere als auf kürzere Laufzeiten aus. Dementsprechend werden sich ab dem 1. Januar 2017 auch die Beiträge zur Risikolebensversicherung verteuern.

Neben dem Eintrittsalter gibt es bei der Risikolebensversicherung aber immer mehr weitere Faktoren die die Prämienhöhe beeinflussen. Hierzu gehören zum Beispiel: Unterscheidung zwischen Raucher- und Nichtrauchertarifen, Berufsrisiken, Risiken aus der Ausübung eines Hobbies wie zum Beispiel Motorradfahren.

Für Interessierte, die zum Beispiel zwecks Finanzierung einer Immobilie eine Risikolebensversicherung benötigen, gibt es derzeit Tarife mit einer verkürzten Gesundheitsprüfung. Ebenso können z. B. junge Eltern von einer verkürzten Gesundheitsprüfung profitieren. Bei Bedarf sollten Sie etwas Zeit in die Wahl des richtigen Produkts investieren bzw. einen Experten zu Rate ziehen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Den Garantiezins verbinden die meisten Verbraucher zunächst nur mit Lebens- und Rentenversicherungen. Klar, denn dort wird Kapital angespart, verzinst und als Einmalleistung oder als lebenslange Rentenleistungen ausgezahlt. Dass der gesetzliche Höchstrechnungszins jedoch auch Einfluss auf die Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung hat, ist hingegen nur wenigen Verbrauchern bekannt.

Wie hängt das zusammen? Die Versicherungsgesellschaft muss für den möglichen Fall einer Berufsunfähigkeit eine Reserve in Höhe der voraussichtlich zu erbringenden Rentenleistungen bilden. Hier gibt es große Ähnlichkeiten mit der Rückstellung für den Todesfall bei der Risikolebensversicherung. Denn diese wird ebenfalls jährlich verzinst und muss aufgrund der anstehenden Zinsabsenkung in größerem Umfang als bisher gebildet werden, was wiederum zu einer Verteuerung der Beiträge führt.

Außerdem erhöht sich der Beitrag durch ein höheres Eintrittsalter, wenn der Abschluss erst im nächsten Jahr erfolgt. Denn je älter die versicherte Person bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto höher sind, bei gleichem Gesundheitszustand, die Beiträge. Für einen 30-Jährigen ist mit einer Gesamtsteigerung (Zinssenkung + höheres Eintrittsalter) der Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsabsicherung von ca. 5,7 % zu rechnen.

Die DEFINO Deutsche Finanz Norm sieht zur Erhaltung des Lebensstandards eine Absicherung in Höhe von mind. 80 % des bisherigen Netto-Einkommens vor. Sollten Sie noch nicht in dieser Höhe vorgesorgt haben, empfehlen wir Ihnen noch in diesem Jahr den Abschluss bzw. die Aufstockung einer entsprechenden Berufsunfähigkeitsversicherung.

„KFZ-Herbst“ lockt mit günstigen Prämien

„KFZ-Herbst“ lockt mit günstigen Prämien

Kaum fallen die Temperaturen in den einstelligen Bereich, erscheinen wieder die KFZ-Versicherer auf der Bildfläche. Wechselwillige werden mit günstigen Beiträgen gelockt und alle anderen durch zum Teil schon penetrante Werbung in Versuchung geführt. Glaubt man den Werbeaussagen der einschlägigen Vergleichsportale, lohnt sich ein Versicherungswechsel immer, doch ist der jährliche Wechsel sinnvoll? Bereits 2015 haben wir in unserem Newsletter die wichtigsten Fragen dazu beantwortet. Hier noch einmal die Antworten im Überblick:

 

Warum wird der Wechsel der KFZ-Versicherung jedes Jahr zur gleichen Zeit beworben?

Die Antwort hierauf liegt in der Gestaltung der Versicherungsverträge. Während bei Sach-Versicherungen die Kündigungsfrist meist drei Monate beträgt und das Datum des Versicherungsablaufs oft uneinheitlich ist, ist dies im KFZ-Bereich nur selten der Fall. Verträge haben dort in der Regel eine einmonatige Kündigungsfrist und Vertragsablauf ist üblicherweise der 31.12. des Jahres. Zu beachten ist jedoch, dass einige wenige Verträge auch unterjährig auslaufen. Dies sollten Sie durch einen kurzen Blick auf Ihren Versicherungsschein prüfen, bevor Sie tätig werden.

 

Kann ein Versicherungswechsel Vorteile für mich bringen?

Oftmals lässt sich durch einen Versicherungswechsel tatsächlich der Beitrag reduzieren. Bei einem Vergleich sollte jedoch nicht nur die Versicherungsprämie betrachtet werden. Fast wichtiger sind die versicherten Leistungen. Hierbei spielen Merkmale wie Rabattretter, Fahrleistung, freie Werkstattwahl und natürlich die Deckungssumme eine wesentliche Rolle. Nur bei in etwa identischen Leistungen sollte die zu zahlende Prämie den Ausschlag geben.

 

Ich habe die Kündigungsfrist verpasst, muss ich jetzt bis nächstes Jahr warten?

Wenn Ihr Versicherer Ihren Beitrag in diesem Jahr erhöht, wird Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt. Dieses können Sie bis zu vier Wochen nach Kenntnis über die Beitragserhöhung geltend machen. Bitte beachten Sie hierbei, dass die Kündigung dennoch zum regulären Ablauftermin gültig wird.

 

Wie soll ich am besten Vorgehen, wenn ich meine Versicherung wechseln möchte?

Nehmen Sie sich etwas Zeit und legen Sie Ihre Ansprüche an Ihre Wunschversicherung fest. Hierbei helfen Ihnen Verbraucherschutzmagazine wie z. B. Finanztest. Geben Sie dann Ihren Kritierienkatalog sowie Fahrer- und Fahrzeugdaten in ein Vergleichsportal ein und notieren Sie sich jeweils die für Sie passenden Ergebnisse. Wiederholen Sie dies bei mindestens einem weiteren Portal, denn Vergleichs-Anbieter zeigen in der Regel nicht alle Angebote.

Liegen uns Ihre Daten als FORMAXX Kunde bereits vor, geben Sie uns einfach ein kurzes Zeichen und wir überprüfen Ihre aktuelle Versicherung auf Leistung und Preis. Besteht Handlungsbedarf, liefern wir Ihnen die gewünschte Qualität, so günstig wie möglich. Auch als Neukunde helfen wir Ihnen natürlich gerne 😉

Absenkung Garantiezins

Absenkung Garantiezins

Der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen sinkt zum 1. Januar 2017 erneut. Es handelt sich um den Zinssatz, den Versicherungsunternehmen ihren Kunden maximal auf den Sparanteil im Beitrag zusagen dürfen.

Aufgrund des sinkenden Zinsniveaus an den Kapitalmärkten wurde der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen in den letzten Jahren sukzessive gesenkt. Zum Jahreswechsel wird der Höchstrechnungszins nun von 1,25 Prozent auf historisch niedrige 0,9 Prozent reduziert.

Durch die Absenkung reduzieren sich vor allem die garantierten Leistungen in der Altersvorsorge. Der Effekt tritt insbesondere bei Verträgen mit langen Laufzeiten auf. Auch der sogenannte garantierte Rentenfaktor für fondsgebundene Policen sinkt. Im Bereich der Risikoabsicherung, wie z. B. der Berufsunfähigkeitsversicherung, hat eine Zinssenkung zur Folge, dass die Beiträge steigen.

Gerade jüngere Berufstätige, die beispielsweise die Altersvorsorge für sich regeln müssen, profitieren von einer Umsetzung noch in diesem Jahr. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Tarife den Kriterien der Verbraucherschützer entsprechen und Ihnen in diesem Jahr noch eine Ersparnis einbringen.
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Sieg für den Verbraucherschutz

Sieg für den Verbraucherschutz

Millionen Verbraucher vertrauen bei der Suche nach dem billigsten Anbieter von Versicherungen, Strom oder Reisen den Vergleichsportalen im Internet. Ein paar Angaben genügen – und schon erscheint auf dem Bildschirm eine Liste der Anbieter, sortiert nach Preis. Nicht allen Verbrauchern ist klar, dass die Portale für jeden Vertragsabschluss Provisionen von den Versicherungen oder Reiseanbietern erhalten – denn der Hinweis auf die Rolle als Makler ist auf die Schnelle in den Vergleichsportalen nicht zu sehen.

Aus diesem Grund hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) vor dem Landgericht München geklagt und einem großen Vergleichsportal unlauteren Wettbewerb vorgeworfen. Unter der Tarnung eines Preisvergleichs würden Verbraucher angelockt, Versicherungsverträge abzuschließen.

Nach monatelanger Verhandlung gab nun das Gericht dem BVK in großen Teilen Recht. Das Geschäftsmodell „Online-Vergleichsportal für Versicherungen“ bleibt zwar bestehen, dennoch müssen einige Änderungen vorgenommen werden. Zukünftig müsse dem Nutzer klar ersichtlich sein, dass an dieser Stelle ein Versicherungsmakler agiert und demnach auch Provisionen fließen. Klargestellt wurde darüber hinaus, dass auch für Online-Makler die gesetzlichen Beratungspflichten gelten. Der BVK bezeichnet das Urteil als einen „Sieg für den Verbraucherschutz“.

Die Frage um den Verbraucherschutz dreht sich jedoch nicht allein um die Informationspflicht, sondern gleichzeitig auch darum, inwieweit die Auswahl nach dem günstigsten Preis auch zum tatsächlichen Bedarf der Kunden passt. Durch die minimale Datenabfrage des Vergleichsportals, stellt sich die tatsächliche Ermittlung des Kundenbedarfs schwierig dar. Eine individuelle Beratung oder gar ein persönliches Gespräch fehlen.

Wir wissen, dass Sie als unser Kunde eine kompetente und transparente Beratung schätzen. Helfen Sie auch anderen Verbrauchern und bewerten Sie Ihre Erfahrung mit uns auf https://www.whofinance.de/bewertung-abgeben/fuer/berater/. Danke! (Infos: Bewertungsportal WhoFinance)

Wechselchance Wohngebäudeversicherung

Wechselchance Wohngebäudeversicherung

Wer ein Haus hat, braucht auch eine Wohngebäudeversicherung. Das Geschäft mit den Hauspolicen wird für die Versicherer aber immer riskanter. Schwere Stürme, Unwetter und Hochwasser verwüsten die Bilanzen von Wohngebäudeversicherern und die Sparte führt immer öfter zu Verlusten. Das bekommen vor allem Versicherungsnehmer zu spüren. Preiserhöhungen und sogar Kündigungen von langjährigen Verträgen sind kein Einzelfall mehr.

Aktuell durchforsten die Versicherer ihre Bestände auf der Suche nach Verträgen, die sich für sie nicht mehr rechnen. Oft trifft es dann Kunden, die bereits einen oder mehrere Schäden gemeldet haben. Grundsätzlich können die Versicherer – wie auch die Kunden – Verträge nicht nur nach einem Schaden kündigen, sondern auch mit einer dreimonatigen Frist zum Ende des Versicherungsjahres. Oft würden die Anbieter die Kunden gerne behalten – nur eben nicht zu den bisherigen Konditionen. Wenn Preiserhöhungen im Vertrag ausgeschlossen sind, kommt eine sogenannte Änderungskündigung in Frage: Der alte Vertrag wird aufgelöst und durch einen neuen ersetzt, der teils andere Leistungen umfasst und in der Regel deutlich teurer ist.

Wenn Sie selbst, Verwandte oder Freunde davon betroffen sind, sehen Sie dies als Chance, sich den Markt noch einmal genauer anzusehen. Gerne begleiten wir Sie dabei. Durch unsere Gold-Silber-Bronze-Logik finden wir für Sie das passendste Produkt des gesamten Versicherungsmarktes – den Kriterien von Verbraucherschützern wie immer voll entsprechend.