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Auswirkungen der Garantiezinssenkung

Auswirkungen der Garantiezinssenkung

Im August haben wir bereits über die bevorstehende Absenkung des Höchstrechnungszinses berichtet. Der Bundestag hat beschlossen, diesen Zins zum 1. Januar 2017 von 1,25 % auf 0,9 % zu verringern. Allgemein gesehen bedeutet das, dass Ihre Rendite z. B. in den Bereichen Renten- oder Berufsunfähigkeitsversicherung rund ein Viertel geringer ausfallen kann. Ja, diese Aussage ist etwas pauschal gefasst, deshalb wollen wir in diesem Artikel genauer klären, welche voraussichtlichen Folgen die Absenkung auf einzelne Vorsorgeprodukte hat. Denn die Auswirkungen sind weitreichend, insbesondere wenn man Vertragslaufzeiten von 40 Jahren oder mehr betrachtet.

 

Garantiezins, Rechnungszins, was denn nun?

Der wirklich korrekte Begriff lautet „Höchstrechnungszins“. Häufig wird aber von Rechnungszins oder Garantiezins gesprochen. Es bezeichnet alles denselben Zins, der eine wichtige Rechengröße bei der Kalkulation von Lebens- und Rentenversicherungen ist. Er gibt an, mit welchem garantierten Zins die Versicherer maximal kalkulieren dürfen. Er stellt also lediglich eine Obergrenze dar, den Unternehmen steht es frei, ihre Produkte auch mit einem geringeren Zins zu kalkulieren. Die häufig verwendete Bezeichnung Garantiezins trifft die Sache daher nicht ganz.

 

Klassische Rentenversicherung

Die Angebote weisen bei einer klassischen Rentenversicherung regelmäßig zwei Werte aus: Zum einen die garantierte Rente / das garantierte Kapital und zum anderen die mögliche Rente / das mögliche Kapital. Die garantierten Werte sind unter anderem abhängig vom verwendeten Rechnungszins und werden daher bei Verträgen, die ab dem 1. Januar 2017 abgeschlossen werden, zwangsläufig niedriger ausfallen, als bei Verträgen, die in 2016 abgeschlossen werden. Die möglichen Werte beinhalten unter anderem die von der Versicherung aktuell erzielten Überschüsse. Zu den Überschüssen zählt auch der Zinsgewinn. Dies ist der tatsächlich erwirtschaftete Zins oberhalb des verwendeten Rechnungszinses. Durch eine Reduktion des Rechnungszinses ist nun davon auszugehen, dass die Überschüsse, vorausgesetzt die Zinserträge des Anbieters bleiben unverändert, leicht steigen werden. Nach unserer Einschätzung verringert sich für Verträge, die ab dem 1. Januar 2017 abgeschlossen werden, die Ablaufleistung, bestehend aus dem Garantieteil und den Überschüssen, lediglich leicht.

Entscheidend ist jedoch, dass sich der Garantieanteil verringert. Sollten Sie Wert auf eine höhere Garantieleistung legen, so ist ein Vertragsbeginn in diesem Jahr sehr empfehlenswert.

 

Risikolebensversicherung

Die Berechnung von Risikolebensversicherungen ist komplex, vereinfacht kann man aber sagen: Für den möglichen Todesfall muss das Versicherungsunternehmen eine Reserve in Höhe der voraussichtlich zu erbringenden Todesfallleistung bilden. Diese Reserve wird jährlich verzinst. Wird nun mit einem niedrigeren Höchstrechnungszins kalkuliert, bedeutet dies, dass eine höhere Reserve gebildet werden muss. Dies führt wiederum zu höheren Beiträgen. Wie bei einem Sparvorgang wirkt sich der Zinseszinseffekt dabei stärker auf längere als auf kürzere Laufzeiten aus. Dementsprechend werden sich ab dem 1. Januar 2017 auch die Beiträge zur Risikolebensversicherung verteuern.

Neben dem Eintrittsalter gibt es bei der Risikolebensversicherung aber immer mehr weitere Faktoren die die Prämienhöhe beeinflussen. Hierzu gehören zum Beispiel: Unterscheidung zwischen Raucher- und Nichtrauchertarifen, Berufsrisiken, Risiken aus der Ausübung eines Hobbies wie zum Beispiel Motorradfahren.

Für Interessierte, die zum Beispiel zwecks Finanzierung einer Immobilie eine Risikolebensversicherung benötigen, gibt es derzeit Tarife mit einer verkürzten Gesundheitsprüfung. Ebenso können z. B. junge Eltern von einer verkürzten Gesundheitsprüfung profitieren. Bei Bedarf sollten Sie etwas Zeit in die Wahl des richtigen Produkts investieren bzw. einen Experten zu Rate ziehen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Den Garantiezins verbinden die meisten Verbraucher zunächst nur mit Lebens- und Rentenversicherungen. Klar, denn dort wird Kapital angespart, verzinst und als Einmalleistung oder als lebenslange Rentenleistungen ausgezahlt. Dass der gesetzliche Höchstrechnungszins jedoch auch Einfluss auf die Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung hat, ist hingegen nur wenigen Verbrauchern bekannt.

Wie hängt das zusammen? Die Versicherungsgesellschaft muss für den möglichen Fall einer Berufsunfähigkeit eine Reserve in Höhe der voraussichtlich zu erbringenden Rentenleistungen bilden. Hier gibt es große Ähnlichkeiten mit der Rückstellung für den Todesfall bei der Risikolebensversicherung. Denn diese wird ebenfalls jährlich verzinst und muss aufgrund der anstehenden Zinsabsenkung in größerem Umfang als bisher gebildet werden, was wiederum zu einer Verteuerung der Beiträge führt.

Außerdem erhöht sich der Beitrag durch ein höheres Eintrittsalter, wenn der Abschluss erst im nächsten Jahr erfolgt. Denn je älter die versicherte Person bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto höher sind, bei gleichem Gesundheitszustand, die Beiträge. Für einen 30-Jährigen ist mit einer Gesamtsteigerung (Zinssenkung + höheres Eintrittsalter) der Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsabsicherung von ca. 5,7 % zu rechnen.

Die DEFINO Deutsche Finanz Norm sieht zur Erhaltung des Lebensstandards eine Absicherung in Höhe von mind. 80 % des bisherigen Netto-Einkommens vor. Sollten Sie noch nicht in dieser Höhe vorgesorgt haben, empfehlen wir Ihnen noch in diesem Jahr den Abschluss bzw. die Aufstockung einer entsprechenden Berufsunfähigkeitsversicherung.

Absenkung Garantiezins

Absenkung Garantiezins

Der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen sinkt zum 1. Januar 2017 erneut. Es handelt sich um den Zinssatz, den Versicherungsunternehmen ihren Kunden maximal auf den Sparanteil im Beitrag zusagen dürfen.

Aufgrund des sinkenden Zinsniveaus an den Kapitalmärkten wurde der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen in den letzten Jahren sukzessive gesenkt. Zum Jahreswechsel wird der Höchstrechnungszins nun von 1,25 Prozent auf historisch niedrige 0,9 Prozent reduziert.

Durch die Absenkung reduzieren sich vor allem die garantierten Leistungen in der Altersvorsorge. Der Effekt tritt insbesondere bei Verträgen mit langen Laufzeiten auf. Auch der sogenannte garantierte Rentenfaktor für fondsgebundene Policen sinkt. Im Bereich der Risikoabsicherung, wie z. B. der Berufsunfähigkeitsversicherung, hat eine Zinssenkung zur Folge, dass die Beiträge steigen.

Gerade jüngere Berufstätige, die beispielsweise die Altersvorsorge für sich regeln müssen, profitieren von einer Umsetzung noch in diesem Jahr. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Tarife den Kriterien der Verbraucherschützer entsprechen und Ihnen in diesem Jahr noch eine Ersparnis einbringen.
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Jungen Menschen fehlt tragfähige Strategie

Jungen Menschen fehlt tragfähige Strategie

Beim Thema Altersvorsorge haben sich die Zeiten geändert: Jüngste Generationen können nicht mehr davon ausgehen, im Alter von der gesetzlichen Rente gleichermaßen leben zu können wie ihre Großeltern und Eltern. Fakt ist, dass die Leistungen der staatlichen Rentenversicherung immer geringer werden und einer gesamten Generation die Altersarmut droht.

Eine aktuelle Studie des Versorgungswerks MetallRente und TNS Infratest Sozialforschung bringt ernüchternde Ergebnisse. Nur etwas mehr als ein Drittel der jungen Menschen zwischen 17 und 27 Jahren sparen für ihre Altersvorsorge, etwa 3 Prozent weniger als in 2006. Dieser Generation fehlt jedoch nicht das Bewusstsein der Wichtigkeit einer privaten Altersvorsorge. Viel mehr beeinflussen Unwissenheit und Verunsicherung deren Entscheidungen und somit rückt das Thema Rente in weite Ferne. Immerhin liegt diese Lebensphase „noch ein halbes Jahrhundert“ entfernt.

Weiter zeigt die Studie, dass die junge Generation sich mehr auf den Moment konzentriert. Alles was einen momentanen Nutzen bringt, wie Urlaube, Studium oder Ausbildung wird priorisiert. Schlichtweg stehe danach kein Geld mehr zur Verfügung, um etwas zu sparen, bzw. anzulegen. Die Zurückhaltung liegt demnach nicht an den Finanzen, sondern an einer Verschiebung der Prioritäten.

Zuversichtlich spricht sich die Studie jedoch für das vorhandene Interesse der jungen Menschen am Sparen aus. Sie verschließen sich nicht gegen das Thema, sondern benötigen dringend Unterstützung um die Wissenslücken zu füllen.

Hierbei möchte die FORMAXX AG Unterstützung liefern. Mit dem Cash-Life-Balance Ansatz liefern wir gerade für junge Menschen eine Lösung, das Thema Altersversorgung liquiditätsschonend anzugehen. Und die gute Nachricht: Es ist längst nicht zu spät! Je früher die langfristigen Themen bewegt werden, desto leichter ist es, die Versorgungslücke zu schließen.

Neues Jahr, neue Zahlen

Neues Jahr, neue Zahlen

Pünktlich zum Jahreswechsel sind wieder einige Gesetzesänderungen und Neuregelungen in Kraft getreten, einige weitere folgen in den kommenden Monaten. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist in der gesetzlichen Sozialversicherung eine Einkommensgrenze, die den Höchstbeitrag festlegt. Einkommen über dieser Grenze bleiben beitragsfrei, für das Einkommen unterhalb der Schwelle gilt hingegen der jeweilige prozentuale Beitragssatz.
Der Gesetzgeber legt diese Grenze jedes Jahr neu fest. 2016 ist sie auf 74.400 Euro im Westen und auf 64.800 Euro im Osten angestiegen. Direkte Auswirkungen hat die Anhebung auf die betriebliche Altersversorgung. Der geförderte Höchstbetrag erhöht sich auf 248 Euro pro Monat (2.976 Euro p.a.).

Basis-Rente: Sonderausgabenabzug steigt um zwei Prozentpunkte

Aufwendungen für eine Basisrente können gemeinsam mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Der maximale Förderrahmen der Basisrente wird jährlich angehoben. Seit dem 1. Januar 2016 liegt dieser bei 22.766 Euro. Hinzuzufügen sei jedoch, dass diese Maximalbeträge erst ab 2025 vollständig in Kraft treten. Bis dahin gilt eine Übergangsregelung, wobei der Sonderausgabenabzug jährlich um zwei Prozentpunkte steigt. Ab diesem Jahr können aber schon 82 % der Beiträge steuerlich geltend gemacht werden. Das sind somit maximal 18.668 Euro.

Beitragsbemessungsgrenze und PKV-Versicherungspflichtgrenze steigen

Der maximale Bruttolohnbeitrag, welcher bei der Erhebung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt wird, steigt mit der alljährlichen Anpassung von 49.500 Euro auf 50.850 Euro. Wird von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung gewechselt, so gilt seit Jahresbeginn für Angestellte eine Versicherungspflichtgrenze von 56.250 Euro Jahreseinkommen. Oberhalb dieser Grenze besteht Wahlfreiheit zwischen beiden Systemen.

Anstieg des Beitragssatzes GKV

Laut dem Schätzerkreis des Bundesversicherungsamtes wird der durchschnittliche Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wahrscheinlich um 0,2 Prozentpunkte auf 15,7 % ansteigen. Zuletzt wurde der Beitragssatz Anfang 2015 auf 14,6 % gesenkt und ein schwankender Zusatzbeitrag von 0,9 % festgelegt. Dieser kann je nach Kasse auf 1,1 % steigen. Der Beitrag kann, sofern es deren Finanzlage erfordert, von jeder Kasse individuell erhoben werden.

Neuerungen des Pflegestärkungsgesetzes

Zwar tritt das zweite Pflegestärkungsgesetz erst in 2017 in Kraft, dennoch gibt es schon einige Neuerungen, die unbedingt beachtet werden sollten:

  • Übergangspflege
    Patienten, die nicht dauerhaft pflegebedürftig sind, haben nach einer Krankenhausbehandlung Anspruch auf Übergangspflege.
  • Rehabilitation
    Pflegebedürftige sollen einen besseren Zugang zu Rehabilitations-Maßnahmen bekommen. Dazu müssen medizinische Dienste mit Hilfe von Begutachtungsbesuchen auch den Rehabilitationsbedarf klären.
  • Beratung
    Pflegende Angehörige haben ab 2016 einen Anspruch auf Pflegeberatung. Voraussetzung ist, dass die zu pflegende Person zustimmt. Auf Wunsch kann diese Beratung am Wohnort der pflegebedürftigen Person stattfinden.
  • Versorgung
    Durch das Hospiz- und Palliativgesetz soll die Versorgung von sterbenden Pflegeheimbewohnern verbessert werden. Die Pflegeheime werden zur Zusammenarbeit mit ambulanten Hospiz-Diensten verpflichtet sein.

Änderungen beim Freistellungsauftrag

Durch die Änderung des § 45d EStG sind Freistellungsaufträge ohne gültige Steueridentifikationsnummer seit Jahresbeginn nicht mehr wirksam. Wichtig hierbei ist die Prüfung älterer Freistellungsaufträge. Liegt dem zuständigen Institut die Steueridentifikationsnummer jetzt nicht vor, darf es den eingerichteten Freistellungsauftrag nicht mehr berücksichtigen und muss bei Kapitalerträgen die Kapitalertragsteuer und den Solidaritätszuschlag einbehalten. Sollte dies passieren, können die Betroffenen ihre zu viel gezahlten Steuern nur über die Lohnsteuererklärung zurückfordern.

Nachrüstpflicht für Rauchmelder in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Seit 1. Januar 2016 müssen in allen bestehenden Gebäuden Rauchmelder installiert sein. In Neubauten gehören Rauchwarner in den meisten Bundesländern schon seit einigen Jahren zur Grundausstattung. Für die korrekte Installation sind die Eigentümer verantwortlich. Ordnungswidrig handelt, wer sich dauerhaft gegen die Nachrüstpflicht wehrt und dieser nicht nachkommt.

Kontonummer und Bankleitzahl entfallen

Aufgrund des einheitlich geltenden Zahlungssystems für Europa (SEPA), können Verbraucher nur noch bis Anfang Februar ihre Bankleitzahl und Kontonummer für Überweisungen verwenden. Ab dem 01. Februar 2016 gilt ausschließlich die International Bank Account Number (IBAN). Zeitgleich entfällt die Angabe des Business Identifier Code (BIC) auch für Zahlungen ins Ausland.

Jeder EU-Bürger bekommt ein Girokonto

Oftmals bekommen Menschen ohne festen Wohnsitz, nur schwer Zugang zu einem eigenen Konto. Dies schließt sie wiederum von ganz alltäglichen Vorgängen aus. Ab 2016 ist jeder EU-Bürger dazu berechtigt, sich ein eigenes Konto einzurichten. Bisher konnten 25 bis 30 Mio. Bürger in Europa kein Konto eröffnen, obwohl sie es wollten.

Mehr Kindergeld

Pünktlich zum Jahreswechsel steigt das Kindergeld um 2 Euro pro Monat an. Zeitgleich steigt der Kinderfreibetrag für Einkommensteuerzahler um 96 Euro auf 4608 Euro (2304 Euro je Elternteil) an. Auch der Kinderzuschlag, den erwerbstätige Eltern mit geringen finanziellen Möglichkeiten erhalten können, steigt ab dem 1. Juli 2016 um 20 Euro auf maximal 160 Euro je Monat.

Mehr BAföG

Ab dem Wintersemester 2016/17 sollen die Bedarfssätze um 7 % ansteigen. Der maximale Fördersatz steigt somit auf 735 Euro an. Studenten sollen zudem 450 Eurp statt wie bisher 400 Euro im Monat verdienen dürfen. Der Wohnzuschuss steigt von 224 Euro auf 250 Euro – allerdings nur, wenn der Betroffene nicht mehr bei den Eltern lebt. Die Vermögensfreibeträge, die ein Student beim BAföG-Antrag nachweisen muss, belaufen sich derzeit auf 5.200 Euro und sollen künftig auf 7.500 Euro ansteigen. Geplant ist zudem ein Kinderzuschuss von 130 Euro für jedes Kind. Eine weitere gute Nachricht ist: die Lücke zwischen Bachelor- und Masterstudium wird geschlossen. Bisher erhielten Studenten während dieser Zeit keine BAföG-Unterstützung.

Mietpreisbremse tritt in Kraft

In Bundesländern wie Berlin, Hamburg oder Nordrhein-Westfalen gab es die Mietpreisbremse schon. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde diese auch für weitere Bundesländer wie Bremen und Schleswig-Holstein eingeführt. Die Folge einer Mietpreisbremse ist die Deckelung der Preise für Wohnraum. Zudem soll das Wohnungsangebot weiter ausgebaut werden.

Mehr Geld für Rentner

Voraussichtlich können sich Rentner auf eine Rentenerhöhung ab Mitte 2016 freuen. Die Bundesregierung erwartet eine Anhebung um 4,3 % im Westen und um 5,0 % im Osten. Endgültige Zahlen folgen jedoch erst in Kürze.

Erneuter Anstieg des Preises für Standardbriefe

Die Deutsche Post hat den Preis für Standardbriefe zum 1. Januar 2016 um 8 Cent auf 70 Cent erhöht. Dieser Wert soll, anders als bisher, nun drei Jahre Bestand haben. Zudem werden auch die Sendungen ins Ausland teurer. Internationale Standardbriefe und Postkarten kosten jetzt 90 Cent. Weitere Preisanhebungen werden bei Großbriefen (3,70 Euro), Einschreiben (2,50 Euro) und wertvollen Sendungen (4,30 Euro) fällig. Wie bei den letzten Portoerhöhungen bietet die Post Ergänzungsmarken (8 Cent) an. Somit verfallen bereits gekaufte Marken nicht.

Günstigeres Telefonieren und Internet-Nutzung im EU-Ausland

Ab dem 30. April 2016 wird das Telefonieren und Surfen für EU-Bürger erneut billiger. Die Preisobergrenzen von maximal 19 Cent pro Anruf, 6 Cent pro SMS und 20 Cent pro Megabyte Daten (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) werden von Höchstaufschlägen abgelöst. Telefonate aus dem EU-Ausland nach Deutschland dürfen dann nur noch 5 Cent pro Minute zusätzlich zum Inlandspreis kosten, SMS 2 Cent und für jedes Megabyte Datenvolumen beim Surfen dürfen die Firmen höchstens 5 Cent mehr berechnen (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).