06196 5868470 info@formaxx.de
Vorsorge mit Vollmacht

Vorsorge mit Vollmacht

Was passiert mit einem Menschen, der selbst keine Entscheidung mehr treffen kann? Wer entscheidet dann über seine Gesundheit, Vermögen und Alltag? Mindestens 90 Prozent der Deutschen würden auf den Ehepartner, Eltern oder Familienangehörige tippen – und genau hier liegen sie falsch. Tritt der Fall ein, dass ein Volljähriger aufgrund von Krankheit oder Behinderung seine Angelegenheiten nicht alleine handhaben kann, so bestellt das Betreuungsgericht einen Betreuer.

Familienangehörige oder Ehepartner sind also nicht automatisch zur Vertretung berechtigt. Bestellt das Gericht dann einen fremden Betreuer, entscheidet der über Gesundheitsfragen und Vermögenswerte. Zum Beispiel steht gespartes Geld der Familie nicht, wie es die Situation erfordert, zur Verfügung.
Einem solchen Szenario können Sie mit einer Vollmacht vorbeugen. So bleiben Sie selbstbestimmt und entscheiden zusammen mit dem Bevollmächtigten über aufkommende Angelegenheiten bzw. Fragen. Sollten Sie keine Entscheidungen mehr treffen können, entscheidet der Bevollmächtigte. Weder einem Betreuer noch dem Gericht wird Rechenschaft geschuldet.

Vollmachten lassen sich bei Rechtsanwälten oder Notaren verfassen. Je nach Umfang fallen hierbei Honorare im drei- bis vierstelligen Bereich an. Daneben sind im Internet günstigere Vollmachten zum Selbstausfüllen erhältlich. Diese müssen rechtssicher formuliert sein, damit sie im Notfall auch wirklich das bewirken, was Sie damit beabsichtigt haben. Die Rechtssicherheit kann jedoch wiederum nur ein Anwalt beurteilen. Beiden Lösungen gemein ist, dass sie sich nicht an rechtliche Veränderungen anpassen.

Um unsere Kunden umfassend zu schützen, bieten wir mit einem Partnerunternehmen eine sichere und preiswerte Möglichkeit, alle erforderlichen Vollmachten in einem Schritt zu erledigen. Auf Wunsch werden die Vollmachten regelmäßig auf Ihre individuelle Situation und gesetzliche Änderungen überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Wenn dieses Thema für Sie grundsätzlich noch nicht geklärt ist, finden Sie weitere Details in unserem Infoblatt (PDF, 500kb). Konkrete Fragen beantworten wir gerne im direkten Gespräch.

Absenkung Garantiezins

Absenkung Garantiezins

Der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen sinkt zum 1. Januar 2017 erneut. Es handelt sich um den Zinssatz, den Versicherungsunternehmen ihren Kunden maximal auf den Sparanteil im Beitrag zusagen dürfen.

Aufgrund des sinkenden Zinsniveaus an den Kapitalmärkten wurde der Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen in den letzten Jahren sukzessive gesenkt. Zum Jahreswechsel wird der Höchstrechnungszins nun von 1,25 Prozent auf historisch niedrige 0,9 Prozent reduziert.

Durch die Absenkung reduzieren sich vor allem die garantierten Leistungen in der Altersvorsorge. Der Effekt tritt insbesondere bei Verträgen mit langen Laufzeiten auf. Auch der sogenannte garantierte Rentenfaktor für fondsgebundene Policen sinkt. Im Bereich der Risikoabsicherung, wie z. B. der Berufsunfähigkeitsversicherung, hat eine Zinssenkung zur Folge, dass die Beiträge steigen.

Gerade jüngere Berufstätige, die beispielsweise die Altersvorsorge für sich regeln müssen, profitieren von einer Umsetzung noch in diesem Jahr. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Tarife den Kriterien der Verbraucherschützer entsprechen und Ihnen in diesem Jahr noch eine Ersparnis einbringen.
rechenbeispiel-2016-einzeln

 

Sieg für den Verbraucherschutz

Sieg für den Verbraucherschutz

Millionen Verbraucher vertrauen bei der Suche nach dem billigsten Anbieter von Versicherungen, Strom oder Reisen den Vergleichsportalen im Internet. Ein paar Angaben genügen – und schon erscheint auf dem Bildschirm eine Liste der Anbieter, sortiert nach Preis. Nicht allen Verbrauchern ist klar, dass die Portale für jeden Vertragsabschluss Provisionen von den Versicherungen oder Reiseanbietern erhalten – denn der Hinweis auf die Rolle als Makler ist auf die Schnelle in den Vergleichsportalen nicht zu sehen.

Aus diesem Grund hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) vor dem Landgericht München geklagt und einem großen Vergleichsportal unlauteren Wettbewerb vorgeworfen. Unter der Tarnung eines Preisvergleichs würden Verbraucher angelockt, Versicherungsverträge abzuschließen.

Nach monatelanger Verhandlung gab nun das Gericht dem BVK in großen Teilen Recht. Das Geschäftsmodell „Online-Vergleichsportal für Versicherungen“ bleibt zwar bestehen, dennoch müssen einige Änderungen vorgenommen werden. Zukünftig müsse dem Nutzer klar ersichtlich sein, dass an dieser Stelle ein Versicherungsmakler agiert und demnach auch Provisionen fließen. Klargestellt wurde darüber hinaus, dass auch für Online-Makler die gesetzlichen Beratungspflichten gelten. Der BVK bezeichnet das Urteil als einen „Sieg für den Verbraucherschutz“.

Die Frage um den Verbraucherschutz dreht sich jedoch nicht allein um die Informationspflicht, sondern gleichzeitig auch darum, inwieweit die Auswahl nach dem günstigsten Preis auch zum tatsächlichen Bedarf der Kunden passt. Durch die minimale Datenabfrage des Vergleichsportals, stellt sich die tatsächliche Ermittlung des Kundenbedarfs schwierig dar. Eine individuelle Beratung oder gar ein persönliches Gespräch fehlen.

Wir wissen, dass Sie als unser Kunde eine kompetente und transparente Beratung schätzen. Helfen Sie auch anderen Verbrauchern und bewerten Sie Ihre Erfahrung mit uns auf https://www.whofinance.de/bewertung-abgeben/fuer/berater/. Danke! (Infos: Bewertungsportal WhoFinance)